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  Deine Kraft um zu leben

           

Mit einem Rückblick auf die vergangenen Jahre, der Berg und Talfahrt einer Krankheit, deren Namen schon Angst und Respekt davor, jeden gesunden Mensch erschaudern lässt, möchte der Autor dieses Buches, denjenigen seine Geschichte näher bringen die als Betroffene, immer die Angst zu verlieren, aus den Erfahrungen und Erlebnissen dieser persönlichen Erzählung, den Mut, zum weiterleben in diesem Kampf stärken, und gemeinsam mit der Familie, Angehörigen und Freunden nicht nachlassen.

Keiner sollte allein stehen, es gibt immer jemand, der DIR zur Seite steht.

DU schaffst das, weil DU das willst.

Zusammen mit DEINER Familie und Betroffenen zu kämpfen.

DU musst das nur WOLLEN. Diese Last lässt sich zusammen BESSER tragen.

NUR WER AUFGIBT HAT VERLOREN

 

 Leseprobe

                                            ............. an ein Fremdlabor geschickt, die unsere Laborergebnisse bestätigten. Damit haben wir zwar die globale Bezeichnung der Geschwulst, aber die Typisierung war in beiden Laboren negativ. Um nun genau heraus zu finden, welcher Typ ihre Geschwulst verursacht damit wir eine Therapie beginnen können, wurden ihre Proben deutschlandweit in die namhaftesten Labors verschickt, von denen werden wir eine alsbaldige Typisierung erfahren können.«

Am späten Nachmittag kam die Stationsärztin mit einer Botschaft: »Herr Kirsch, der Oberarzt hat entschieden, wenn bei ihnen soweit alles gut ist, könnten sie nach Hause. Wie gefällt ihnen das?«.Ich war irritiert. »Wie jetzt, fangen wir nicht mit einer Therapie an?«

»Nein, wir können doch erst beginnen, wenn die Laborergebnisse feststehen. Bis dahin könnten sie, wenn sie wollen, auch nach Hause fahren. Sie bekommen dann sofort von uns Bescheid, wenn es mit der Behandlung weiter geht.«.................

Der steinerne Weg

Meine Frau holte mich wenige Stunden später aus dem Krankenhaus ab. Ich sah ihre tiefen dunklen Augenränder. Obwohl sie mir jedes Mal beteuerte, dass sie positiv dachte und fest daran glaubte, dass alles gut wird, versetzte es mir immer einen Stich ins Herz, denn so hatte ich sie niemals sehen wollen. In ihrer Jugend hatte sie genug Elend ertragen müssen. Zum Glück war unsere Ehe das ganze Gegenteil davon. Da war ihr Vater der oft unkontrolliert, unter Alkoholeinfluss der Mutter Schmerzen zufügte, wenn er sie verprügelte. Die Mutter, die dann ihren Frust an der Tochter abließ, zerrüttete die ganze Familie. In diesen gemeinen Verhältnissen aufzuwachsen, dann dem Leben noch schöne Augenblicke abzuringen, dazu gehörte schon einiges. In unserer Ehe war sie glücklich, hier fühlte sie sich zu Hause. Das hatten wir uns, für unser gemeinsames Leben geschworen und auch praktiziert. Tage wie Wochen vergingen, aber kein Anruf über einen Laborbescheid kam.

Dann endlich, kam vom Klinikum die Information, ich solle mich bei dem Onkologen vorstellen. Es folgten wieder einige Untersuchungen, darunter eine nochmalige CT. der Onkologe stellte fest, dass es doch bald zu einer OP kommen solle. Er organisierte mit dem chirurgischen Oberarzt den Kontakt, um mit ihm den weiteren Fortgang zu besprechen. In diesem Gespräch, mit dem Oberarzt, der offenbar nur online im Austausch mit anderen Ärzten steht, dazu momentan noch nicht so richtig zu wissen schien, wie er komplikationslos zu einer erfolgreichen OP kommen sollte, wurde mir etwas klar. Ich würde den Rat von Freunden annehmen, und mich in die Obhut der Uniklinik in Dresden zu begeben.

Als mich dann, nachdem mir der Chirurg seine wenigen Möglichkeiten einer erfolgreichen OP angedeutet hatte, auch noch der Onkologe, über das Gesprächsergebnis mit dem Chirurgen fragte, »Na Herr Kirsch, was hat ihnen denn der Chirurg für Weisheiten zu sagen gewusst?«, war mir klar, dass ich hier weg musste, aber so schnell wie möglich.

Also bat ich ihn, »Herr Dr. Dobermann, bitte stellen sie mir meine Unterlagen zusammen, ich werde nach Dresden zur Uniklinik gehen, um mich dort weiter behandeln lassen.« Mein Entschluss stand fest.

Überraschenderweise stimmte er mir sofort zu. »Ihre Entscheidung ist sehr gut, ich werde sie auch gleich dort anmelden. Die Ärzte in der Klinik, stehen nicht wie Dr. Kilian allein an Bord. Dort gibt es ein Team von sechs bis acht Ärzten, aus unterschiedlichsten..................

 

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ISBN: 978-3-7487-1958-8

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ISBN : 978-3-750261-66-2