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                               Der Park mit dem Baum und der Bank

Nach Jahren war ich mal wieder in dieser Stadt.
Da war der Park mit dem Baum und der Bank,
der mich an alte Zeiten erinnert hat.
Heut stehen viele Bäume mit Bänken davor,
die Vögel sie pfeifen und singen im Chor.
Die Pärchen der Liebe, sie finden hier ruh,
lang ist das her, als wir hier waren, ich und du.
Ein Herz in die Rinde der Eiche geschnitzt,
dazu unsre Namen darunter geritzt.
Hier wo alles so zögernd begann,
wurden wir beide zur Frau und zum Mann.
Nun sitzt auf unserer Bank, vor dem Baum in dem Park, ein alter Mann mit Mantel und Schal.
Den Hut hat er ins Gesicht gezogen
und sein Lachen, so denk ich ist ihm verflogen.
Über die Wange rollt eine Träne, die wird er nicht spüren
und sein leerer Blick, scheint sich im Park zu verlieren.
Ich will ihn was fragen, doch da spricht er mich an.
Er hebt seinen Kopf und sieht zu mir.
»Früher da waren wir öfters hier.
Weit oben unter dem dritten Ast,
hab ich unsere Herzen zusammengefasst.
Schöne Jahre, die wir zwei verbrachten
und die uns zu glücklichen Eltern machten.«
Er band sich den Schal und rückte sein Hut.
Ich merkte ihm an, die Erinnerung tut ihm gut.
Und plötzlich, es sprudelte aus ihm heraus,
»Alle unsere Kinder verließen das Haus.
Das Leben, es wurde ruhig und einsam
und immer seltener fanden wir uns gemeinsam.
Hier im Park mit der Bank vor dem Baum,
da träumten wir dann unseren schönen Traum.
Wir sahen die Kinder um uns herum spielen
und waren dabei glücklich mit diesen Gefühlen.
Wir wollten verreisen in die große Ferne,
wir wollten…. alles, von Herzen gerne.
Doch dann kam es anders, als wir es gerad‘ wollten.
Ein Leben lang Arbeit, fleißig und unbescholten.
Da schlug es zu, das Schicksal, unerbittlich und hart,
sie konnt sich nicht wären ihr Körper zu zart.
Sie kämpfte ums Leben mit all ihrer Kraft,
doch es war vergebens, sie hats nicht geschafft.
Ich wollt sie begleiten, wie immer im Leben,
doch die Kraft, hat mir Gott nicht gegeben.
Heut wär ihr Geburtstag, ich war sie besuchen.
Eine Kerze der Trauer, statt Kaffee und Kuchen.
Die Rosen mit Dornen, die liebt sie sehr,
nun sag‘ Fremder, was zieht dich hier her,
in diesen Park mit der Bank und dem Baum,
verfolgt dich vielleicht ein ähnlicher Traum?
Oder suchst du die Ruhe, die sonst keiner hat,
vor Hektik und Stress, wie in dieser Stadt.«
Ich wollte ihm sagen was mich so bewegt,
dass auch ich hier die Erinnerung pfleg.
Das mir wie ihm hier, vor vielen Jahren,
ein ähnliches Erlebnis widerfahren.
Nur braucht‘ ich nicht trauern, so wie er,
es sind ganz andere Gründe, deshalb zieht es mich her.
Ich nickte ihm zu und gab ihm ein Zeichen.
Dem Schicksal im Leben kann niemand ausweichen.
So lebt ein jeder Mensch seinen Traum,
im Park auf der Bank bei dem alten Baum.

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Gedanken zum Jahreswechsel


Nun kommt die Zeit der Jahreswende, das alte Jahr, es geht zu Ende.
Was ist passiert an all den Tagen, das werden sich so manche fragen?
Oder sie fragen einfach nicht und halten beide Hände vors Gesicht,
denn manches könnte man hier sehen.
Wo einst vor vielen Jahren und das ist ungelogen,
die Menschen um die Häuser zogen,
man sich vergnügte, lachte und so manche Feier machte.
Wo einst das Wort was man sich gab, noch hielt bis an das stille Grab,
wo Freundschaft nicht ein Wort der Macht,
wo Treue zu den Idealen nicht bröckelte wie Erdnussschalen!
Wo ist geblieben all die Tugend?
Ist sie verflogen wie die Jugend?
Was macht kaputt, was einst gut war?
Sind es die Menschen, die nicht Ruhen und ständig „Neues – Gutes“ tun?
Sind es die täglich kleinen Sorgen, mit dem Gedanken schon an Morgen?
Nein, nein es ist die Arroganz der Ignoranz, die so manchen hat befallen,
der sich dünkt, er sei das „Bessere“ von uns allen.
Kraft seiner Stellung in der Sippe, denkt er das Hirn zu sein von dem Gerippe.
Und mutig scharrt er seinesgleichen, die „Ja – Sager“ um sich herum,
und jeder der sich wagt zu weichen, stimmt er mit seinen „Mitteln« um.
Ein lustvoll Leben, für die Einen, der Rest, ein schweigend Mittelmaß,
der im Zug der „Alltagssorgen“, seine Werte ganz vergaß!
Sollte man nicht hier an dieser Stelle einfach sagen: Jetzt ist Schluss!
Wache auf du Traumgeselle verbirg nicht länger Dein Verdruss.
Die Zeit ist endlich angekommen, sich zu trennen von der Last,
damit auch Du, das denkende Gerippe, in Zukunft eine Zukunft hast!
Räume auf mit alten Hüten, setze einen neuen auf,
und versuch in diesem Leben, wachsamer zu sein wie einst.
Hör nicht auf das, was sie wollen mit gespielter Wichtigkeit,
schaue hinter die Kulissen und prüf dann die Richtigkeit.
Denk bei deinem Tun und Handeln immer an das Eine:
„Die Zukunft bauen und erleben, kann man nicht alleine!“
Drum such dir deinesgleichen, keine Speichellecker aus!
Damit in Zukunft wieder ziehen, fröhliche Menschen um das Haus.

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 Der Flüchtling

Warme Hände spürt er nicht

nur eisig Wind brennt sein Gesicht.

Die Finger die einst Handschuh trugen,

hat er verloren, als sie ihn schlugen.

Nur weil er anders war als diese Menschen

die ihm sagten er passe nicht,

verbrannten sie ihm in sein Gesicht.

Sie traten ihn mit Stiefeln, darunter waren Eisen.

Sein Flehen half im Nichts, was wollten die beweisen.

Gekrümmt in einem dunklen Keller

geflüchtet vor der Schläger Riemen

 er wurd gehetzt, war trotzdem schneller

ringt er nach Luft, lautlos wie ein Fisch durch Kiemen.

Gedankenchaos lässt ihn stoppen,

er schaut entsetzt auf seine Uhr.

Zu Hause warten Frau und Kinder

und vor dem Haus die Menschenschinder.

Er weiß nicht wie, was macht er nur?

Die junge Frau schaut sorgenvoll zur Tür

mit dunkler Haut und schwarzen Locken

und plötzlich blieb ihr Atem stocken.

Zwei Kinder und Angst in ihren braunen Augen

fingen beim Anblick ihrer Mutter, lautstark an zu weinen.

Durch die Scheiben flogen Steine,

sie warf sich schützend vor die Kinder

und hörte noch das laute Grölen dieser Menschenschinder.

Nach einer Zeit, sie wusste nicht wie lange,

flüstern die Kinder ihr ins Ohr und streicheln ihre Wange

:„Wir haben Hunger Mama, und Papa ist nicht da.

Wir waren unterm Stuhl, als der Mann durchs Fenster sah,

und dann waren laute Stimmen, bis er verschwunden war.“

 

Am Haus treffen sich Menschen, die der Gedanke fest vereint,

Gewalt an den Kulturen wird hier ganz klar verneint.

Das höchste Gut auf dieser Welt, ist Frieden, der für ewig hält.

Wer dieses Gut versucht zu stören, der soll bei uns nicht hingehören.

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Soldatentod

 

Die Schwalben kehren wieder heim
aus südlich fernem Land.
Doch sie kamen nicht allein,
statt Gruß und Kuss, nur kalt die Hand.
Was woll'st du schützen in der Ferne,
war es dein Leben oder meins?
Eine Antwort brauch ich nun nicht mehr,
dein junges Leben ist zu Ende,

denn du hast nur eins.

Furchtbar mystisch diese Stille,
trockne Blätter treiben vor dem Wind.
Hör noch Glocken aus der Ferne,
Trauerglocken für mein Kind.
Jähes Ende deines Lebens,
das so hoffnungsvoll begann.
Es war die Kugel eines Feindes,
der kein andres Ziel ersann.

Du warst nie ein großer Krieger,
lebtest mit den Idealen,
und dem Mut, dafür zu gehen
eine neue Welt zu malen.
Plötzlich stoppt die Lebensuhr
in dem Land der Fremdkultur
und dein Herz hört auf zu schlagen.
Mich quälen jetzt, die vielen Fragen.

Deine Kindheit war behütet.
Jugendlieben, mehr als eine,
Warst der Lichtblick deiner Freunde,
doch die Kugel traf nicht deine Beine.
Abgeschlachtet wie ein Tier
war es Verrat oder die Gier?
Nein es sind die Herrscher dieser Welt
die nur ihr Machtgedanke quält.

Warum müssen Menschen sterben,
die zum Leben sind geboren.

Hat nicht unser Land geschworen,
Frieden mit den Völkern dieser Welt?
Brecht nicht länger eure Schwüre
nicht für Ansehen, Ruhm und Geld.
Lasst den Menschen die Kulturen,
dann wird Frieden, der noch immer fehlt.

 

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ANGEKOMMEN

  auf der Wiese deines Lebens

 

Du lehrtest mich den Weg zu gehen,

ein Ziel zu haben und zu Sehen.

Mit der Wärme des Herzens hast du mir gezeigt,

das Leben zu ehren und ich war bereit.

Bunt waren die Farben der Worte,

die ich so gern gehört,

nun sind sie vergraut und wortlos zerstört.

Die Frage auf Antwort, ich such sie vergebens,

doch du wirst ankommen, auf der Wiese deines Lebens.

 

Will's nicht begreifen, wieso und warum.

Die Melodie des Lebens spielt noch,

doch du hörst sie kaum, lebst auf deiner Wiese

träumst dort deinen Traum.

Ich schau in deine Augen, wie groß und hell sie sind,

und ich sehe durch Tränen, wie ein ängstliches Kind.

Könnt ich es aufhalten, Gott was gäb ich dafür.

Wie sehr ich mich müh, doch ich müh mich vergebens,

denn du bist längst angekommen, auf der Wiese deines Lebens.

 

Die Sinfonie spielt dir sein eigenes Lied,

träumst in deiner Welt und wirst nicht müd.

Ich werd dich behüten, träume solange du kannst.

Ich schau von meiner Welt in deine und vertreib meine Angst.

Angst dich zu vergessen, so wie ich dich sah.

Dank an die Zeit, die wir zwei verbracht,

eines vergeblichen mühen, noch ist nicht die Nacht.

Denn du bist noch da und wirst bleiben,

auf der Wiese deines Lebens, ganz ohne zu leiden.

 

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 Abschied vom Vater

 

 

 

Schaurig mystisch diese Stille,
Blätter treiben vor dem Wind.
Die Hände zum Gebet gefalten,
stehen vor dem Grab des Vaters,
viele Freunde und sein Kind.

 

Leere Blicke in den tränen losen Augen,
starren nur auf einen Fleck,
Gedankenchaos in den Köpfen,
er ist gegangen, er ist weg.
 War er nicht Kämpfer, Wegbereiter,
ein Freund ein Helfer und Begleiter.
Er kannte im Leben keine Hürde,
nahm dir die Angst und gab dir Würde.

 

Er wusste wie das Leben spielt
und hat es auch gelehrt,
wenn ich auch früher mal gelacht,
es war nicht alles so verkehrt.
 Meine Gedanken sind weit entschwunden,
vorbei die Zeit der schöne Stunden,
vorbei das Lachen und auch weinen,
die Zeit blieb stehen, wollte ich meinen.
 

 

Gegangen warst Du lange schon,
nur Dein Körper war noch da.
Nur du, du ahntest nichts davon,
für Dich war diese Welt noch schön
und das Leben wunderbar.
So wie ein Vogel in der Luft
hast Du das Dasein frei gesucht.

 

Helfen konnte Dir leider Keiner,
das Schicksal hat die Fahrt gebucht.
 Vorbei das Spiel auf Deiner Wiese,
die Melodie hat nur noch einen Ton,
sie entschwindet immer weiter,
doch Du merkst nichts mehr davon.

Von weitem klingen Trauerlieder
und der Himmel schweigt,
vor Deinem Grab knie ich wortlos nieder,
das Haupt zur Erde tief geneigt,
denn irgendwann sehen wir uns wieder
das ist die Hoffnung die uns bleibt.

 

 

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Hunderttausend Kerzen brennen

 

 

Hunderttausend Kerzen brennen, bringen Licht wo Dunkelheit,

tragen Wärme in die Herzen und vertreiben Einsamkeit,

erheben sich um Kund zu tun, nun kommt Advent die schönste Zeit.

Im hellen Schein der Kerzen sieht man die Not auf dieser Welt

Und das es endlich Frieden werde, ein Frieden der für ewig hält.

 

 

Das die Menschen lieben lernen, egal ob rot ob braun ob gelb,

es gibt kein Gott der richten kann über die Liebe auf der Welt.

Wenn jeder für den andern da ist dann hat das Leben einen Sinn,

um zu verstehen der Andern Sorgen, wär ein guter Neubeginn.

Die Last gemeinsam tragen vom Herzen, ohne Geld

das ist der Wert der Menschen unter dem Himmelszelt.

 

 

Siehst du ins Licht der Kerzen, versuch es einfach zu verstehen.

Siehst du es mit reinem Herzen, dann kannst du deinen Weg auch gehen.

Erst wenn du diesen Schlüssel spürst, der zum Herz des Andern führt,

erkennst du auch das Wahre, das was zählt auf dieser Welt.

Dann weist du auch was sie dir sagt, die Zeit die jeder kennt.

Seid hunderten von Jahren nennt man sie Advent.

 

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Eine Chance für das Leben 

 

Wisst ihr wieviel Kinder stehen und zu uns hernieder sehen.

Leere Augen suchen fragend, frierend aus der Wolkenhülle,

reglos und laut klagend.

Rausgerissen aus dem Leben für des lüstern Menschen tun,

arglos weggeworfen nach der Missetat, jetzt sollen ihre Körper ruhen.

Leere Worte, nicht gehalten, nur der Tot ist noch der zählt.

Viel zu lang haben wir schon zugeschaut wie man diese Kinder quält.

Sterne funkeln auf die Erde, doch die sehen sie niemals mehr,

weder Sonne, Schnee und Regen und viel anderer Begehr.

Solltet schützen dieses Leben, Kinderspiel und Lachen auch,

eine Zukunft zu gewähren, war doch eurer größter Brauch.

Tiefe Wunden fezen Seelen, Schmerzen spüren sie nicht mehr.

Kinderfrieden, Chancengleichheit, wann helft ihr und setzt zur Wehr.

Niemals schlugen Ihre Herzen nach dem Rhythmus dieser Welt,

doch sie wollten leben, leben so wie´s Kindern gerad gefällt.

Mächtig groß die vielen Worte, jedoch nützte das nicht viel.

Heute stehen Blumen, Bilder, weißen Kerzen, doch die bleiben still.

Jetzt wollen sie, die Kinder sprechen, die erlöst von Pein und Qual

denn sie hatten keine Chance und sie hatten keine Wahl.

Schütz die Kinder mit Händen, vor dem, der nach Kinderlachen greift.

Stellt euch endlich vor die Kinder, dann wisst Ihr was Frieden heißt.

 

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Stille Weihnachten

 

 

 

Der Wind treibt leise, weise Flocken die im Licht des Mondes funkeln.

 

Aus der Ferne klingen Glocken, Stille ist´s im ganzen Land.

 

Nur die Tannen wiegen sich und schunkeln, leise nach der Melodie,

 

mir scheint sie würden heimlich munkeln, nur der Mond und Sterne grüßen sie.

 

Heu gefüllte Futterkrippe und die Eicheln ausgestreut,

 

sieht man durch das helle Mondlicht, keine Mühe ward gescheut.

 

Aus den Häusern ziehen ins Dunkel, Rauch, es richt stark nach Holz und Kohle.

 

Friedlich schöne Abendstimmung, alles für des Menschen Wohl.

 

Langsam geh ich zu den Häusern, nur der Schnee, der knistert laut.

 

Von dem Wege bis hin zum Tore, ist mir alles so vertraut.

 

In den Stuben stehen Kerzen, mit dem Licht das ewig brennt.

 

Kinder singen mit heller Stimme, die schönsten Lieder zum Advent.

 

Dann klopf ich an die Tür, man bat mich freundlich rein.

 

Ich grüßte einen guten Abend, sie wünschten gleich, ihr Gast zu sein.

 

Sie winkten mich zu einer Tafel, die war gedeckt und es roch fein,

 

wir aßen Fleisch und Stollen, dazu gab es reichlich Wein.

 

Wir sprachen über vieles was uns bewegt und stört,

 

warum sie Gott im Stich lässt, die Frage hab ich nicht gehört.

 

Sie baten mich zu bleiben, die Nacht sei nass und kalt.

 

Ich sagte freundlich Danke, ich wohn hier, gleich am Wald.

 

Die Eltern und fünf Kinder gingen heut spät zur Ruh.

 

Am Tor grüßte ich noch mal, schob dann den Riegel zu.

 

Am Tag des Heilig Abend fuhr ich zum Haus mit dem Gespann.

 

Heut wollte ich mich ihnen zeigen und hielt gleich an der Haustür an.

 

Da stand, wo einst die Hütte war, ein großes Haus mit sehr viel Licht.

 

Vater, Mutter mit fünf Kindern, doch die sahen mich noch nicht.

 

Sie standen im Schein der vielen Lichter und Aufregung zierte ihre roten Gesichter.

 

Ich klopfte an, trat gleich herein und wieder luden mich die Menschen ein.

 

Sie erzählten laut von ihrem Wunder, zur Weihnachtszeit

 

und sie zeigten mir ihr Häuschen voll Dankbarkeit.

 

Sie dankten dem Gott, der sie nicht vergessen,

 

so ein Glück zu haben, hätten sie niemals besessen.

 

Es war bereits dunkel, Schnee fiel leise zur Erde hernieder

 

und im Licht des Mondes funkelten sie wieder.

 

Der Wind treibt leise weiße Schneekristalle und die Glocken läuten in der Ferne.

 

Die Nacht senkt sich ganz langsam nieder

 

und die Sterne leuchten hell von dem großen Himmelszelt.

 

Die friedliche Stille in den Häusern verkündet,

 

es ist Weihnacht auf der Welt.

 

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Schreckgespenst Corona
Als die Angst kam

In der Nacht, als die Angst kam, lagst du neben mir.
In meinem Körper bebte die Unruh von dir.
Unsichtbarer Spirit, an den ich dich verloren,
veränderte alles, für das wir geboren.
Grau grusliger Nebel, verhüllt unser Schweigen.
Wird Eis im Meer der Liebe, die Träume vertreiben?

Endlos viel Menschen fliehen aus ihrem Land.
Irren, wie von Dämonen verjagt, Hand in Hand.
Verzweifelte Stimmen, rufen den Himmel an,
Gott muss endlich was tun, die Menschheit glaubt daran.
Noch dreht die Erde, solange der Himmel schweigt.
Für die Menschen ist Liebe, die Hoffnung, die bleibt.


Zwischenspiel mit Text

In Geschichtsbüchern wird noch in tausend Jahren
geschrieben stehen, dass ein Virus über Nacht
versuchte, die Welt zu regieren, um die Menschheit
auszulöschen. Von den Menschen wird berichtet,
dass sie nur durch die Kraft der Liebe, sich gegen
den unsichtbaren Feind wehrten und sich befreiten.
Alles veränderte die Menschen. Da wo einst braune
Flecken und dunkle Wolken, versuchten, die Kultur
der Menschheit an sich zu reißen, blühen heut Blumen
und die Sonne scheint überall dort, wo sich Menschen
nach Liebe sehnen.

 

In der Angst jagt uns die Zeit, weil keiner das weiß,
wie im Ozean der Tränen, das Leben zerreißt.
Das Leben es flüchtet, nicht wissend wo hin,
und unsre Träume sterben, was gibt das für Sinn.
Der Morgen treibt den Nebel aus frostiger Nacht,
Eis beginnt zu tauen und verliert seine Kraft.
Wenn die Menschheit begreift, die Natur schlägt zurück,
Doch sie wehrt sich, gegen des Menschen lüsternes Glück.

 

© Ulrich Bergau 2021

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Inhaltlich geht es in dem Song, um einen Hilferuf nach Liebe und Freiheit, die eingeschrängt und eingeengt in dem »RUF« der Menschheit, nach überirdischer Hilfe, die in der Kraft Gottes liegt.

 

Der Ruf

 

Zieht die Nacht mit Dunkelheit, unter Sternen himmelweit,
schick ich dir Träume, die der Tag mir gab,
zu dem Stern, der deinen Namen trägt,
wird mein Wunsch wahr, dass dich jeder Ton erreicht,
den ich hör,
das ist der Ruf nach Freiheit.

 

Ich such auf Straßen nächtelang, den Tag, an dem alles begann.
Ich vermiss dein Lächeln, das mir fehlt,
den Drang zu dir, der mich schon ewig quält,
hör ich deinen Namen, seh ich Schatten im Dunkeln stehen,
an der Wand.
Und ich verspür, Stille.

 

Ich lauf ins Dunkel ohne Ziel, zehntausend Menschen ins Exyl.
Menschen suchen, wenn der Tag beginnt.
Menschen träumen, wenn die Sonne sinkt.
Menschen singen Songs, wenn Angst sie dazu zwingt,
und ich spür,
es ist ihr Ruf nach Freiheit.

 

Dunkle Wolken vor dem Licht, peitschen Regen ins Gesicht.
Vor dem Sturm sinkt meine Hoffnung nicht,
dass der Wind die Wellen dorthin treibt,
wo mein Herz nach deiner Liebe sucht,
dahin, in die Welt von Freiheit.

 

Alle Menschen dieser Welt, denen Klang der Freiheit fehlt,
schauen zum Licht, eh unser Stern zerbricht,
tragen Masken auf dem Weg ins Nichts,
und sie schreien es in die Welt, weil nur Gott noch,
mit seiner Macht helfen kann, vor dem Aus.
Und sie hören den Ruf,
der Freiheit.

 

 

Ulrich Bergau 2021

 

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In diesem Song erwacht das Leben und erzählt von der Sehnsucht, die jeder Mensch im Herzen trägt, ohne die es kein Leben auf der Erde gibt.

 

 

 


Die Rose

 

In der Sonne regt sich Leben,
wenn im Tag, die Nacht versinkt.
Eine Rose steht im Garten,
die den Tau des Morgens trinkt.
Zarte Knospen aller Blumen,
öffnen sich im Sonnenlicht,
mit dem Herzschlag einer Rose,
der aus meiner Seele spricht.

 

Tausend Träume, die wir haben,
trägt der Sturm zur Ewigkeit.
Auf dem Weg zu neuem Leben,
ist die Straße meilenweit.
An dem Felsen angekettet,
sagte eine Rose mir,
Blumen blühen in unserm Garten,
doch die Schönste blüht in dir.

 

In des Abends Sternenhimmel,
leuchtet hell zu mir ein Schein.
Mit den Wolken will ich fliegen,
hin zu dir, doch du bist fern.
Einsamkeit zerbricht die Seele,
jeden Tag, weil ich dich brauch.
Eine Rose, die am Fels wächst,
wärmt kein Herz mit Liebe auf.

 


© Ulrich Bergau 2020

 

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Erinnerung

 

Nicht ein Wort hab ich vergessen
das du zu mir gesagt,
und ich spüre es genau, du bist da.
Du hast Angst, das unser Glück, nicht ewig hält,
und meiner Liebe, die dir noch bei mir fehlt.
Dann denk daran wie es bei uns begann

 

Refrain
Deshalb bewahr dir die Erinnerung,
auch wenn es dein Herz zerreißt.
Nur wer sich darin verliert,
hat die Liebe ausprobiert.
In deiner Seele lebt Erinnerung,
die dir keiner nehmen kann,
Mit den Gefühlen bleibst du ewig jung
Glaub an dich ein Leben lang.

 

Für deine Liebe zerreißt du alle Ketten,
steigst auf den höchsten Berg,
durchschwimmst den tiefsten See, den ich kenn
Nur du bestimmst den Platz, den ich am liebsten hätte.
Die Chance zu verliern, dich zu kriegen, tut weh. .
Wenn du dann weißt, Was es heißt, immer geliebt zu werden.
Und du spürst die Leidenschaft jeden Tag. Dann versteht auch dein Herz, was passiert, damit du glücklich bist. Du erlebst und liebst für immer dieses Glück.

 


Refrain
Darum bewahr dir die Erinnerung,
auch wenn es dein Herz zerreißt.
Nur wer sich dabei verliert,
hat die Liebe ausprobiert.
In deiner Seele lebt Erinnerung,
Die dir keiner nehmen kann,
Deshalb bewahr sie dir,
mit den Gedanken bleibst du ewig jung

 

Wenn du denkst, das es besser ist zu gehen,
vergiss nie die Zeit, des Wiedersehen.

 

 

© Ulrich Bergau 2020

 

 

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In diesem Song trennen sich die Liebenden am Ende des Sommers, er muss dableiben, auf sie wartet der graue Alltag weit weg von ihm. Am Bahnhof des Abschiedes stehen beide, vielleicht zum letzten Mal. Schwermütig und traurig um die gewesene Zeit, die zu schnell, zu Ende war, müssen sie sich trennen.
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Es war nur dein Blick

 

Der Sommer geht und ich steh vor dir,
Spür deine Wärme noch immer in mir.
Du nimmst meine Hand, als ich sie berühr
und ahnte schon, dass ich dich verlier.
Du siehst mich kaum an und senkst deinen Blick,
seit ich nun weiss, es gibt kein zurück.
Ein letztes Mal, die eine Nacht
bleibt uns noch Zeit.

 

Refrain
Es war nur dein Blick, der mich berührt.
Du nahmst meine Hand und hast mich entführt.
Dann ist es passiert, im Fieber der Lust,
wir liebten den Traum, tabulos bewusst.
Da störte kein Sturm, wir hatten Glück
es war uns egal.
Völlig egal

 

In mancher Nacht, wir waren allein,
es gab nur uns beide im Feuerschein.
Wir lebten befreit, mit Gefühlen,
Sterne waren Zeugen, wie wir uns fühlten.
Wir fanden die Liebe, die in uns gebrannt,
das Feuer im Herzen hat uns gewarnt,
es war uns egal.
Völlig egal

 

 

 

Refrain
Es war nur dein Blick, der mich berührt.
Du nahmst meine Hand und hast mich entführt.
Dann ist es passiert im Fieber der Lust,
wir lebten den Traum, endlos bewusst.
Da störte kein Sturm, wir waren im Glück,
es war uns egal, die Zeit war verrückt.

 


Das war unsere Zeit, die zu schnell verging,
es war dieser Blick, der mich einfing.
Bei jedem Gedanken an dich, der mich quält,
werd ich dich finden, am Ende der Welt,
DerTag der uns trennt, kennt Tränen,
wie auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen.

 

Bis an dem Tag, wenn wir uns Wiedersehen

 

© Ulrich Bergau 2021

 

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Gib der Wahrheit deine Stimme

 

Die Morgensonne verdrängt die Angst, nur Tränenspuren bleiben.
Vielleicht bist du zu weit gegangen, mit dem, was du von ihm verlangst.
Ich bin sicher, er wollte es, nicht so, wie du das jetzt verstehen willst.
Also stell das auch für dich klar, sonst verlierst du, was du liebst.

 

Refrain
Gibt der Wahrheit deine Stimme,
lass sie sagen, was dein Herz sich wünscht,
das die Liebe, die du suchst, nur euch beiden gehören wird.
Flüchte in das Land, das du kennst, wo das Glück zuhause ist.
Wo sie wohnt die Liebe und ehrlich bleibt, wo sie keiner versteckt.

 

Quäl nicht länger deine Seele, mit der Lüge, die du nicht willst,
auch wenn es dir schwerfällt die Wahrheit zu verstehen.
Wenn die Spuren, die vergangen sind und dich Fesseln nicht mehr quälen,
öffnen Worte, die vom Herzen kommen jeden verdammten Zaun.

 

Refrain Gibt der Wahrheit deine Stimme,
lass sie sagen, was dein Herz sich wünscht,
das die Liebe, die du suchst, nur euch beiden gehören wird.
Flüchte in das Land, das du kennst, wo das Glück zu Hause ist.
Wo sie wohnt die Liebe und ehrlich bleibt, wo sie keiner versteckt.

 

Du musst mir glauben, es sind die Sterne, die deinen Weg begleiten.
Die dich mit ihm im weißen Kleid, in einer Kutsche fahren sehen.
Bevor die Sonne wieder scheint, bist du mit ihm, so wie du es willst, vereint,
dann seit ihr sorglos frei und findet das Paradies.

 

Refrain Gibt der Wahrheit deine Stimme
Lass sie sagen, was dein Herz sich wünscht,
das die Liebe, die du gibst, nur euch beiden gehört.

 

© Ulrich Bergau 2021

 

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Abschied von einem Glück auf Zeit. Er ist ein Sohn der Insel, sie wollte den Urlaub erleben, von dem sie im kalten Europa geträumt hat. Beide fühlten in der kurzen Zeit, das sie füreinander bestimmt sind, allerdings ...es war Glück auf Zeit.


Inselsommer

Du bist bei mir und ich steh vor dir,
wir sind stumm, bevor ich dich verlier.
Abschiedstränen trüben deinen Blick,
mir wird klar, du kommst nie mehr zurück.
Ein Leben lang sollte es für uns sein,
ein Glück auf Zeit, doch du bist allein.
Wenn es so ist, dass der Traum zerreißt,
brennen Herzen ohne Feuer heiß.

Refrain
Auch wenn uns trennt, was uns geeint, im Land weit weg von hier.
Ein Leben lang, von dem man sagt, das kann nur Liebe sein,
ganz tief in dir und mir.

Am weißen Strand fühlten wir uns frei,
selbst der Regen war uns einerlei.
Die Erde drehte, es gab kein zurück
Frei wie der Vogel, waren wir im Glück.

Refrain
Auch wenn uns trennt, was uns geeint, im Land weit weg von hier.
Erlebten alles, dem man nachsagt, das kann nur Liebe sein,
ganz tief in dir und mir.

Wenn du lachst, geht die Sonne auf.
Bei jedem Kuss, bin ich im Glück getaucht.
Solang Liebe uns den Weg beschreibt,
ist sie für uns, das was ewig bleibt.
Bleibt sie das, was für uns ewig bleibt
Bleibt sie das, was für uns ewig bleibt.


© Ulrich Bergau 2021

 

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Sie kommt zu ihrem, unter Drogen stehenden Freund, der hilflos dem Gift verfallen ist. Sie versucht ihn zu bewegen aufzustehen, um ihre Hilfe zu unterstützen, ihn aus dem 'Nebel der Lügen' heraus zu bringen. Sie fleht ihn an, bis er zum Schluss

 

Lügennebel

Dein Schweigen friert die Stille im Raum.
Ein Blick, der löst, erreicht uns kaum.
Du sagst, die Liebe hat keine Chance,
für uns beide.
Ein Lügennebel hüllt dich ein,
ich glaube an dich und will laut schreien.
Bist so weit weg und mir doch nah,
so greifbar nah.

Geh nicht, bleib hier, es gibt immer ein zurück.
Immer, wenn du ganz tief unten bist,
wollen meine Hände zu dir.
Lauter, lauter
Ich möchte es schreien heut Nacht.
Kein verdammter Nebel hüllt uns ein,
meine Hände halten dich fest.

Der Nebel greift unsichtbar nach dir.
Dein trüber Blick sucht Hoffnung in mir.
Mein Kuss vertreibt die Angst, die du hast,
vor dem Nebel.

Geh nicht, bleib hier, es gibt immer ein zurück.
Immer, wenn du ganz tief unten bist,
wollen meine Hände zu dir.
Lauter, lauter
Ich schrei es hinaus heut Nacht.
Kein verdammter Nebel hüllt dich ein,
du weißt, ich werde bei dir sein.
Steh auf lauf mit, wir dürfen nicht stehen bleiben,
nur wenn wir es schaffen den Weg zu gehen,
hat der Nebel niemals eine Chance.
Halt fest die Hand, und lass sie nie wieder los.
Lass uns rennen, es gibt nur diese Chance,
dem verdammten Nebel zu entfliehen.

Komm mit, steh auf,
es gibt immer ein zurück,
unsere Liebe ist doch viel zu stark,
als sie heut im Nebel zu verlieren.


© Ulrich Bergau 2020

 

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